Geschichte

Das älteste Gebäude des Horbachs ist das alte Wohnhaus, ein Bauernhaus, das 1833 erstellt wurde. Im Jahre 1894 kam das Bauernhaus in den Besitz von Frau Adelheid Page-Schwerzmann, die es in ein herrschaftliches Ferienhaus umbaute. Sie liess den Sumpf, der dem Bach und Gelände den Namen gegeben hatte, zu einem kleinen Seelein aufstauen und eine Strasse samt Tunnel und Seitenmauern rund um den Horbach führen. Im Jahre 1931 verkauften die Erben von Frau Page das Haupthaus mit Nebengebäuden und Umgelände zu einem sehr günstigen Preis der GGZ unter der Bedingung, dass das Landgut für einen gemeinnützigen Zweck Verwendung finde. Noch im gleichen Jahr war der Horbach zum ersten Mal ein Ferienheim für bedürftige Schulkinder während der Sommermonate.

Wegen der kurzen Betriebsdauer und des daraus resultierenden grossen Defizits wurde der Horbach im Jahre 1938 zur Waldschule Horbach für gesundheitlich gefährdete und schwächliche Kinder. In den Jahren 1946–48 wurde der Winkelbau mit Schulzimmer angebaut. Gegen Ende der Fünfzigerjahre führten der wachsende Wohlstand und ver­besserte medizinische Möglichkeiten zu einer allgemeinen Verbesserung des Gesundheits­zustandes der Kinder. Statt normalbegabter, gesundheitlich schwacher Kinder kamen immer mehr schulisch schwache und verhaltensauffällige Kinder in die Waldschule. Dies führte 1962 zum Entscheid, die Waldschule zu einer Sonderschule für Kinder mit Verhaltens- und Leis­tungs­störungen zu machen. 1966 entstand das Lehrerhaus (heute Schulhäuschen). 1973 und 1974 erhielt der Horbach mit der Renovation des Haupt­ge­bäudes und dem neuen Schulhaus sein heutiges Aussehen.

 

Auf den Beginn des Schuljahres 2009/10 wurde die GGZ Institution umbenannt in «Internat/Tagesschule Horbach» und erweitert um die Sekundarstufe 1. Diese befindet sich an der Artherstrasse, in einem Gebäudetrakt des ehemaligen Kantonsspitals, wo der Mänibach in den Zugersee einmündet.

Waldschule Horbach

Wegen der kurzen Betriebsdauer und des daraus resultierenden grossen Defizits wurde der Horbach im Jahre 1938 zur Waldschule Horbach für gesundheitlich gefährdete und schwächliche Kinder. In den Jahren 1946–48 wurde der Winkelbau mit Schulzimmer angebaut. Gegen Ende der Fünfzigerjahre führten der wachsende Wohlstand und ver­besserte medizinische Möglichkeiten zu einer allgemeinen Verbesserung des Gesundheits­zustandes der Kinder. Statt normalbegabter, gesundheitlich schwacher Kinder kamen immer mehr schulisch schwache und verhaltensauffällige Kinder in die Waldschule. Dies führte 1962 zum Entscheid, die Waldschule zu einer Sonderschule für Kinder mit Verhaltens- und Leis­tungs­störungen zu machen. 1966 entstand das Lehrerhaus (heute Schulhäuschen). 1973 und 1974 erhielt der Horbach mit der Renovation des Haupt­ge­bäudes und dem neuen Schulhaus sein heutiges Aussehen.

 

Auf den Beginn des Schuljahres 2009/10 wurde die GGZ Institution umbenannt in «Internat/Tagesschule Horbach» und erweitert um die Sekundarstufe 1. Diese befindet sich an der Artherstrasse, in einem Gebäudetrakt des ehemaligen Kantonsspitals, wo der Mänibach in den Zugersee einmündet.